Studentenleben, schönes Leben

Gepostet am: Januar 20, 2016 | 0 Kommenatre |

„Die Studienzeit ist die schönste Zeit des Lebens, genieß es du wirst es dir zurück wünschen.“ Danke Mama. Wie soll denn dann erst der Arbeitsalltag werden? Jetzt im Studentenleben fragen wir uns immer öfter, ob das wohl Sarkasmus war oder man selbst etwas gewaltig falsch macht. Denn so locker und easy, wie alle sich das Studentenleben vorstellen, ist es gar nicht! Es begegnen uns täglich viele Schwierigkeiten.

Der Dozent

KarriereHat man die erste Hürde überwunden und das Haus verlassen geht es auch schon munter weiter: der Dozent. Mit einem freundlichen „Guten Tag meine Damen und Herren und herzlich Willkommen zur ersten Höheren Mathematik 1 Vorlesung. Kurz vorab, schauen Sie nach links, schauen Sie nach rechts. Diese Personen werden im nächsten Semester nicht mehr neben Ihnen sitzen,“ startet man höchstmotiviert und bester Laune in die kommenden Wochen der Vorlesung.

Aber zum Glück sind wir doch ein großer Haufen von Seelenverwandten und das macht das Ganze wenigstens etwas erträglicher. Ich möchte uns Seelenverwandte vereinen und euch neuen Mut schaffen um die kommenden Semester zu überleben*Motivation ON*.

„Ich habe so Hunger, dass ich vor lauter Durst gar nicht weiß was ich rauchen soll. So müde bin ich.“ Ich glaube das kennen wir alle gut genug. Es gibt viele Dinge die ein „echtes“ Studentenleben ausmachen und (manchmal leider) unumgänglich sind.

Zu Hause bei Mutti gab es so viele Selbstverständlichkeiten, die für einen Studenten purer Luxus sind. Angefangen mit dem prall gefüllten Kühlschrank, der heute mit „ich hab noch Ketchup, 2 Joghurts und 10€ bis Freitag“ definiert wird.

Außerdem leiden Studenten unter chronischem Schlafmangel. Ist ja auch anstrengend abends auf der Studiparty zu sein und am nächsten morgen schon um 16 Uhr zur Vorlesung zu müssen.

Die Apokalypse

Und dann gibt es noch (abgesehen vom anstrengenden Alltag) die Studentenapokalypse, besser bekannt als Klausurphase. In diesen Wochen eines jeden Semesters herrscht Ausnahmezustand und wir alle machen die gleichen 5 Phasen durch:

Phase 1: „Nicht-wahrhaben-wollen“ – Die letzte Klausurphase ist doch grad erst überlebt

Phase 2: „Verleugnung“ – Ich habe mit Sicherheit den Plan wieder falsch gelesen und noch mehr als genug Zeit

Phase 3: „Dieses-Mal-wird-alles-anders“ – Entwicklung des Endgegner-Lernplans, ich werde diese Klausuren locker packen

Phase 4: „Panik“- Es sind noch 6 Tage bis zur Klausur und alles was ich geschafft habe sind 2 Serien auf Netflix und 1 ½ Pakete Nudeln, jetzt wird der Turbo eingelegt

Phase 5: „Akzeptanz“ – 2 Tage vor der Klausur wird die altbewährte Taktik in Angriff genommen. Überleben und Punkte zählen.




Dinge die jeder Studenten kennt

Ja, es gibt wirklich viele Dinge die ein „wahres“ Studentenleben ausmachen:

  • um 7 Uhr aufstehen weil der Supermarkt um 8 schließt
  • Eine Vorlesung 67 % dauert
  • die Prüfung bestanden haben, aber nicht wissen warum
  • in diesem Semester wird alles anders
  • der Kassiererin schon am Mittwoch ein schönes Wochenende wünschen

Cool endlich mal eine Online Umfrage. Das lass ich weg, dass kommt bestimmt nicht dran. Also nächstes Semester fang ich früher an. Ja, in einer Sache sind wir Studenten ganz groß: Selbstbetrug. Sich selbst anlügen um sich besser zu fühlen. Was soll man dazu noch groß sagen, nächstes Semester wird alles anders.

Toast oder lieber Bier?

Mit einer Sache bin ich mir aber sicher: Mitten im Berufsleben wünschen wir uns, die schweren Entscheidungen, die ein Student treffen muss („Hole ich mir mit dem Pfandbon jetzt Toast oder Bier?“) gerne wieder herbei.

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