Die beste Zeit Deines Lebens

Gepostet am: Januar 20, 2016 | 0 Kommenatre |

Möchtest auch Du die Welt kennen lernen und gerne mehr über Kultur und Sprache lernen? Dann ist für dich ein Auslandsaufenthalt mit Schulbesuch wahrscheinlich genau das Richtige. Wir, Julia und ich, haben das für Euch ausprobiert und möchten euch hier berichten was wir erlebt haben. Ob Do’s oder Dont’s, Must-Haves oder absolute Reinfälle, wir geben Dir Tipps für die beste Zeit Deines Lebens. Denn das wird sie werden!

1 Kontinent – 2 Länder – 2 Erfahrungen

Julia in New York – Campusleben in einer Stadt, die niemals schläft

#BigApple

New York FotoEnglisch war für dich bis jetzt nur ein Unterrichtsfach, welches du halb schlafend, halb „ähm Hausaufgaben hat mein Hund gefressen“ um die Ecke gebracht hast?

Abitur erfolgreich geschafft, Englisch ist aber unter den Tiefen der Leistungskurs- Ordner und „wirklich wichtigen Fächern“ mitgelaufen?

Dann ging es dir genau so wie mir. Du kannst dir vorstellen, meine Einstellung zu meinem Englisch war miserabel, mein Selbstbewusstsein im Sprechen quasi Null vorhanden. Nach dem Abi bin ich in meinem Studiengang Business Management (B.A.) sofort durchgestartet und musste meine leichte naive Einstellung zur allgegenwärtigen Sprache sofort ändern. Also packte ich meine Koffer und verabschiedete mich im September 2015 für einen Monat nach New York City. Das Zuhause von DEM Tiffany, die Kulisse von Gossip Girl, das Wunder von Manhatten, die Bühnen von Sinatra und und und… Wenn Auslandserfahrung, dann nur in dieser einen Stadt.

Mein Zuhause in dieser Zeit was der EF Campus in New York Tarrytown. Am höchsten Punkt der kleinen Vorstadt thronte der wunderschöne Campus. Umrahmt vom traumhaften Hudson River und einem kleinen See, gilt der Campus als kleine Auszeit von der überdrehten Geschwindigkeit der Metropole.

Auf diesem Campus habe ich mit ungefähr 500 jungen Leuten aus rund 60 Ländern zusammen gewohnt, in der Mensa (halbwegs) gut gegessen, Ausflüge in die City geplant und natürlich die Schule besucht. Nachdem jeder nach einem Einstiegstest in sein Level (A1-C2) eingestuft wurde, ging es schon am zweiten Tag mit unserem Unterricht los. Ich hatte lediglich den Grundkurs gebucht, weshalb sich meine Stundenzahl pro Woche echt in Grenzen gehalten hat, wodurch ich viel Zeit für meine Tagesausflüge hatte. Kleiner Tipp: Falls du auch für kurze Zeit dein Englisch aufbessern möchtest, wähle AUF KEINEN FALL den Intensivkurs. Viele meiner Freunde waren wirklich deprimiert, dass sie sogar mehr Geld an EF für ihre Reise zahlten, aber so wenig Möglichkeiten hatten sich selber frei zu bewegen.

Denn mal Butter bei die Fische: Das meiste Englisch habe ich nur durch das tägliche rumalbern mit meinen genialen Freunden aus der ganzen Welt gelernt. Nicht im Unterricht, auch wenn ich sehr zufrieden mit der Qualität der Lehrmaterialien und unseren echt guten Teachern war.

Das was dir von deiner Reise bleibt sind die verrücktesten Ausflüge mit deinen Mitreisenden und deine Skype- Kontakte, die zu den oft frequentierten deiner Kontaktliste zählen werden.




Doch nun zu meinen wichtigsten Tipps für dein Campus Leben in New York City:

Schnapp dir deine Freunde und Klassenkameraden & plane jeden Tag einen neuen aufregenden Ausflug wie

  • Einen Boat-Trip auf dem Hudson River bei Regen (Pier 83, 43e Ecke Broadway)
  • Ein Picknick im Central Park mit einem Kassenschlager Sandwich aus dem Katakomben unter dem berühmten Plaza Hotel
  • „Finding Neverland“ als das gefeierste Musical 2015 am Broadway mit einem nächtlichen Besuch bei ShackShack an der Grand Central Station
  • und für alle Frauen: Kauft etwas bei Tiffany! … und wenn es auch nur ein Kugelschreiber ist, tut es und fühlt euch wie Audrey.

Und so viel mehr!

Falls ihr konkrete Tipps oder Empfehlungen für eure Zeit in New York City braucht: Ihr könnt mich jederzeit anschreiben und ich versuche euch so viel wie möglich zu berichten.

Und nun: Warum war die Zeit auf einem Campus in New York die Beste meines Lebens?

Einfach und doch so wertvoll: Wegen den großartigen Menschen, denen ich 24h begegnen durfte und die heute zu meinen Freunden dazu gehören. Unser Abschied nach 4 Wochen intensiver gemeinsamer Zeit: „Never forget, you´ve a friend in Mexico, Japan, Poland…“

Und zweitens: Ich weiß das ich Englisch sprechen kann und die Möglichkeit habe mit Menschen aus diversen Ländern quatschen zu können… aus meiner Sicht der heilige Gral aller Erkenntnisse die ich gewinnen durfte.

Hausaufgaben fressende Hunde stehen meinem Englisch und mir nie wieder im Weg.

Wiebke in Vancouver – Zu hause in einer Gastfamilie, fern in einer neuen Welt #vancity

Für mich ging die Reise nach Kanada in eine der wohl schönsten Städte der Welt: Vancouver. 6 Wochen lang habe ich eine Weltmetropole entdeckt, die mich mit seiner vielen Natur und seinen vielen Freizeitmöglichkeiten fasziniert hat. Man kann sagen:

Ich habe mich in die Stadt verliebt.

Zu Gast bei einer liebenswerten Familie mit 2 Kindern, die das College besuchen, und 2 verrückten Hunden, die einem immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, wurde dieser Ort meine zweite Heimat. Gelebt habe ich in einem großen Haus in North-Vancouver mit eigenem Zimmer & Bad verbunden mit einem traumhaften Weg zur Sprachschule in Downtown. Jeden morgen bin ich mit dem Bus, dann weiter mit dem Boot gefahren und konnte dabei einen traumhaften Ausblick über ganz Vancouver genießen. Die 8 Stunden Sprachunterricht, egal ob Vokabelunterricht, Grammatik und Co., verflogen jeden Tag im Nu.

Ich habe Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kennengelernt, mich mit Ihnen ausgetauscht, viel über ihre Kulturen gelernt und mit ihnen den Schultaltag gemeistert. Dank eines ganzen Veranstaltungskalenders der Schule, konnten wir auch nach der Schule jeden Tag zusammen noch Dinge unternehmen und erleben. Womit ich auch bei meinen persönlichen Tipps für Eure Reise wäre.

Ein absolutes Do ist ein Besuch im Stanley Park. Hier findet Ihr einen traumhaften Blick rundum Vancouver, die berühmten Totem Poles und das Aquarium von Vancouver. Bei schönem Wetter kann man sich hier auch ein Rad ausleihen oder Inlineskaten rund um den Park – denn der Park liegt wie eine Insel mitten im Wasser und im Herzen von Vancouver. Auch solltet Ihr einen Ausflug nach Whistler und in die Rocky Mountains wagen. Hier einmal Ski fahren ist der Traum eines jeden Schneebegeisterten.

Damit Euch auch typische Attraktionen nicht entgehen, gebe ich euch den Tipp, unbedingt in Gastown vorbeizuschauen – einem kleinen süßen Viertel direkt am Wasser. Mit der Gondel hoch auf den Grouse Mountain zu fahren und einen traumhaften Blick über ganz Vancouver zu haben – sogar noch schöner beim Schneeschuhwandern anzusehen, oder einfach Downtown zu Fuß zu entdecken.

Ein absolutes Must-Have zum Schluss: Schaut Euch ein Eishockey-Game im BC Place an! Der Nationalsport von Kanada in einem riesigen Stadion mit Gänsehautatmosphäre.

Richtige Reinfälle habe ich ehrlich zugegeben gar nicht erlebt – was wohl daran liegt das Vancouver so viel zu bieten hat, dass für jeden etwas dabei ist.

All diese Erfahrungen, viele neue Freunde und eine zweite Familie machen für mich diese Zeit zu einer unvergesslichen – nämlich zu der Besten meines Lebens.

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